Reise zum Mount Rushmore

Wer seinen Urlaub in den USA plant und hierbei alle Wahrzeichen des Landes sehen will, der wird vielleicht direkt an die Freiheitsstatue denken. Doch es gibt fernab vom großen New York den kleinen Ort Keystone, der auch mit einem amerikanischen Wahrzeichen aufwarten kann, dass der Urlauber nicht verpassen sollte. Hierbei handelt es sich um Mount Rushmore, der vier der bekanntesten Präsidenten des Landes zeigt. In Fels gemeißelt sind hier Abraham Lincoln, Theodore Roosevelt, Thomas Jefferson und George Washington verewigt worden und für die Nachwelt festgehalten.

Beeindruckend ist die Größe von 18 Metern, die jeder Präsident vorweisen kann. Im Jahr 1941 begannen die Arbeiten am Mount Rushmore und nach einigen Jahren war das Wahrzeichen zu besichtigen, aber nicht jeder Amerikaner ist begeistert davon. Denn sollten hier große Amerikaner geehrt werden, so sind die Indianer als Ureinwohner nicht davon angetan, denn sie sehen den Mount Rushmore als einen heiligen Berg an, der durch die vier Präsidenten geschändet wurde. Seinen Namen erhielt der Berg erst als ein Anwalt aus New York mit dem Namen Charles Rushmore die Rechte zum Goldschürfen für die Bergregion gekauft hatte.

Das Monument wurde aufgrund einer Idee von Doane Robinson, eines bekannten amerikanischen Historikers, geschaffen. Wo erst nur bekannte geschichtliche Personen gezeigt werden sollten, da kam nachher die Idee mit den Präsidenten auf und dies Idee wurde dann auch verwirklicht. So konnte der Plan den Tourismus um den Mount Rushmore anzukurbeln erfolgreich in die Tat umgesetzt werden und ein Abstecher nach South Dakota kann sich auch heute noch für viele Urlauber lohnen. So sind die Präsidenten immer noch ein beliebtes Motiv für tolle Urlaubsfotos und jeder Mensch wird sofort erkennen, dass dieser Urlauber in den USA unterwegs ist. Wer Filme von Alfred Hitchcock mag, der wird vielleicht auch Der unsichtbare Dritte kennen, wo der Mount Rushmore zur beeindruckenden Filmkulisse wurde.

Wer näher an die Präsidenten kommen will, der sollte den Rundwanderweg vor dem Mount Rushmore nutzen. Der Presidential Trail lässt die Präsidenten noch besser betrachten und ist nicht so überlaufen wie der Grand View Terrace, der als offizieller Aussichtspunkt sehr viel besucht wird. Vielleicht wird eines Tages auch noch der ursprüngliche Plan zu Ende verfolgt, dass nicht nur die Köpfe der Präsidenten, sondern auch die Oberkörper zu sehen sind, aber bis jetzt ist nur die unvollendete Version des Mount Rushmore zu sehen.

Zum Besuch der Präsidenten sollte auch immer ein Abstecher zum Crazy Horse Monument gehören. Aber auch das Besucherzentrum kann interessant sein. Im Lincoln Borglum Besucherzentrum gibt es viele interessante Exponate zu betrachten und der Urlauber kann sich über die Entstehung des Monuments informieren. Zu einem besonderen Erlebnis wird immer ein nächtlicher Besuch der Präsidenten, wenn diese in der Zeit von Mai bis September in der Nacht beleuchtet werden. Die Wahrzeichen des Landes auf einer USA Rundreise besuchen, dann darf ein Abstecher zum Mount Rushmore auf keinen Fall fehlen.