Kleiner Guide zu Portland, Oregon

Es gibt Orte auf der Welt, die von den meisten Reisenden einfach übergangen werden, obwohl es dort eine Besonderheit gibt, für die sich ein Besuch absolut lohnen würde. In den USA gibt es viele solcher Orte und wenn wir Portland in Oregon einmal genauer betrachten, hat es nicht nur eine Besonderheit, sondern gleich eine ganz Menge.

 

Portland ist eine Stadt mit ca. 600.000 Einwohnern und befindet sich im Bundesstaat Oregon im Nordwesten der USA. Von der einst dreckigen und gefährlichen Hafenstadt hat Portland sich zu einer pulsierenden Metropole gemausert, die von vielen als „Hipster-Mekka“ betrachtet wird. Aber auch Besucher, die nicht zu diesem „Stamm“ gehören, wird Portland mit seiner vielfältigen Gastronomie, alternativen und exotischen Unterkünften und der traditionellen Bier- und Weinherstellung begeistern.

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Die spannende Geschichte von Portland

Man sagt, dass es zwei Hauptfaktoren gibt, die Portland so „cool“ gemacht haben: Die Stadt hat im politischen und kulturellen Sinn eine liberalere Tradition als andere, wodurch ihre Einwohner dem Neuen und Anderen gegenüber sehr aufgeschlossen sind, und: Die Stadt war ein bedeutendes Zentrum der sogenannten American Counterculture (Gegenkultur). Diese nonkonformistische Bewegung hat sich in den 1960er Jahren parallel in Großbritannien und in den USA entwickelt. Sie zielt auf eine Auflehnung gegen bestehende Werte und Normen in einer Gesellschaft ab und hatte zeitweise einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Landes. (Ein bekanntes Beispiel in den USA war die Hippie-Bewegung).

 

Auf dieser alternativen Gesinnung basiert auch die Tatsache, dass man sich in Portland so stark für den Umweltschutz engagiert, wodurch die Stadt ein noch interessanteres Reiseziel geworden ist. Die wunderschöne „Rose City“, wie sie von ihren Einwohnern liebevoll genannt wird, gehört zu den umweltfreundlichsten Städten der Welt. Hier findet man Elektroautos und Gebäude aus recycelten Materialien. In Portland fährt mindestens ein Viertel der Bevölkerung mit dem Fahrrad und sorgt so für ein lebhaftes Treiben auf den zahlreichen Radwegen.

 

Aber Portland ist nicht nur ein liberaler, kulturell interessanter und „jugendlicher“ Ort, sondern hat auch viele Attraktionen für Touristen zu bieten, zum Beispiel die Berge, die landschaftliche Schönheit der Umgebung, die experimentelle Küche und die traditionelle Getränkeproduktion.

Die Stadt besticht durch ihre freundlichen und respektvollen Einwohner, die Einbettung in die Natur und die vielen Parks und Wanderwege. Auch das Nachtleben pulsiert: Hier finden sich viele Bars, traditionelle Brauereien und Distillerien, in denen Reisende und Einheimische gleichermaßen in einem außergewöhnlich ruhigen und sicheren Umfeld feiern können. Kurz: In Portland werden Sie eine gastfreundliche Atmosphäre, offene Menschen und exzellente Speisen und Getränke vorfinden.

 

 

Interessante Fakten

Portland wird als eine der „Bier-Hauptstädte“ der Welt angesehen und das Getränk wird hier mit mehreren Festivals gefeiert. Also, wundern Sie sich nicht, wenn Sie ein besonders gutes Bier in einem Kino probieren, denn das Motto der Einwohner ist schließlich: „Keep Portland Weird!“ (Portland muss schräg bleiben). Und noch eine Kuriosität: Das Klima in Portland ist besonders förderlich für das Gedeihen von Rosen, weshalb die Stadt den Spitznamen „Rose City“ trägt.

 

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Anreise

Portland befindet sich weit im Nordwesten der Vereinigten Staaten. Die größte bekannte Stadt in der Umgebung ist Seattle, die Hauptstadt des an Kanada grenzenden Staates Washington. Der nächst-nördliche bedeutende Punkt auf der Landkarte ist Vancouver in Kanada. Wer also eine kombinierte Tour machen möchte, kann mit dem Auto zwischen Vancouver, Seattle und Portland reisen. Ein kurzer Blick auf die Landkarte verrät auch, dass es abgesehen von diesen beiden Städten nicht viel in der Nähe von Portland gibt. Oregons größte Stadt hat jedoch eine gute Fluganbindung zu anderen bedeutenden Städten der USA.

Unterkünfte

Egal, wie lange Sie in Portland bleiben möchten: Es gibt immer etwas zu sehen. Wenn Sie eine Reiseroute mit mehreren Destinationen haben, sollten Sie schon eine Woche in Portland einplanen – das ist ideal, um alle wichtigen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Für eine Unterkunft ist die Gegend um die SW Washington Street – günstigerweise nah an Downtown und Chinatown gelegen – sehr zu empfehlen, denn hier gibt es eine gute Anbindung an alle Stadtteile.

Siehe auch: Geschäftsmetropolen der USA

Was kann man in Portland machen?

 

Am besten sollte man so viel wie möglich in der Stadt umherspazieren oder ein Fahrrad mieten, um die Entdeckungstour effektiver und kurzweiliger zu machen.

 

Der Portland Japanese Garden ist als einer der schönsten japanischen Gärten außerhalb von Asien bekannt. Hier gibt es auch ein Teehaus, in dem Demonstrationen und besondere Anlässe abgehalten werden. Die ca. 5 Hektar des Parks sind in fünf Zonen mit unterschiedlichen Themen unterteilt, zum Beispiel Azaleen, Sand, Wasserfälle und kurze Wanderpfade. Der wunderschöne Lan Su Chinese Garden ist ebenfalls ein echtes Juwel für Besucher, hier kann man an einem sonnigen Nachmittag herrlich entspannen. Ein weiteres leicht erreichbares Highlight ist die St. Johns Bridge. Von dieser Brücke hat man einen herrlichen Panoramablick auf die Stadt. Das ideale Ausflugsziel für Paare und Familien. Wer genügend Zeit mitbringt, sollte einen Abstecher zu den Multnomah Falls in Troutdale machen. Diese Wasserfälle sind 30 Autominuten von Portland entfernt.

 

Kunstliebhaber werden vom Portland Art Museum begeistert sein. Die Sammlung beinhaltet Werke von so bedeutenden Künstlern wie Monet und Degas. Mit einem Besuch im Old Town kann man den Tag perfekt ausklingen lassen. Das Altstadt-Viertel im Boheme-Stil beherbergt nicht nur viele gute Bars, sondern auch den gigantischen Portland Saturday Market, seines Zeichens der größte Kunst- und Handwerksmarkt der USA. Zu guter Letzt: Wer im Sommer in Portland ist, sollte sich das Bierfest Brewer’s Festival nicht entgehen lassen. Es findet im Juli im Tom McCall Waterfront Park statt.