Sind meine ESTA-Daten sicher?

Die ESTA-Freigabe gehört zu einem Programm der US-Regierung, das die Einreise in die USA ohne gültiges Visum möglich machen soll.

Zugriff auf die im Formular gemachten Angaben haben somit Mitarbeiter des Ministeriums für innere Sicherheit, also des Department of Homeland Security, die autorisiert sind, auf die Daten des ESTA-Formulares zuzugreifen.

Diese Mitarbeiter der Behörde sind berechtigt, die Daten weiterzugeben, sollte aus deren Sicht die Notwendigkeit dazu bestehen.

Dies natürlich immer im Einklang mit geltendem Recht.

Das bedeutet, das die Daten an Botschaften, Konsulate, staatliche und auch regionale Behörden – auch im Ausland, an die Geheimdienste, an Interpol oder an Regierungsorganisationen wie die UNO oder die NATO weitergeleitet werden dürfen.

Dies kann z. B. bei Terrorverdacht geschehen oder auch zur Aufklärung eines Verbrechens.

Hier kann es vorkommen, dass ausländische Polizeibehörden den amerikanischen Grenzschutz bittet, bei der Aufklärung eines Verbrechens behilflich zu sein.

Zu diesem Zweck können die Daten der auslänischen Behörde mit dem amerikanischen Daten der Einwanderungsbehörden abgeglichen werden. Das kann bedeuten, dass Fingerabdrücke abgeglichen werden können.

Ebenso können die Daten eines abgelehnten ESTA-Antrages weitergeleitet werden, um eingegangene Visumsanträge zu bearbeiten.

Wichtige Adressen und Telefonnummern von US-Botschaften und Konsulaten in Deutschland:

Botschaft der Vereinigten Staaten in Berlin

Pariser Platz 2

10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30 83050

Amerikanisches Generalkonsulat Frankfurt

Gießener Straße 30

60435 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 75350

Amerikanisches Generalkonsulat München

Königinstraße 5

80539 München

Telefon: +49 (0)89 28880