10, nein – 11 Tipps für Ihre USA-Reise

USA-Reise geplant? Diese 11 nützlichen Reisetipps könnten Sie interessieren
USA-Reise geplant? Diese 11 nützlichen Reisetipps könnten Sie interessieren

Natürlich wissen Sie schon, wie das tägliche Leben in Amerika aussieht. Schließlich haben Sie Fernsehen und Radio, oder? Na ja… Im Folgenden haben wir für Sie ein paar Infos zusammengestellt, die für Sie vielleicht noch neu sind, wenn Sie noch nie in den USA waren. Denn bei aller Vorfreude auf den Urlaub sollte man nicht vergessen, dass im Ausland andere Sitten herrschen als zu Hause.

1. Vielleicht brauchen Sie gar kein Visum

1. Vielleicht brauchen Sie gar kein Visum

Viele Touristen und Geschäftsreisende, darunter auch Deutsche und Österreicher, können anstelle eines Visums eine elektronische Reisegenehmigung (ESTA-Freigabe, kurz ESTA) beantragen, um die USA zu besuchen. Wer weniger als 3 Monate (90 Tage) in den Vereinigten Staaten bleiben und nicht dort arbeiten oder studieren möchte, kommt mit großer Wahrscheinlichkeit für das sogenannte Visa-Waiver-Programm, zu Deutsch „Programm für visumfreies Reisen“, infrage.

Laut der amerikanischen Regierung reicht es, den Antrag auf diese Reisegenehmigung (im folgenden ESTA-Antrag genannt) 3 Tage (72 Stunden) vor der geplanten Abreise zu stellen. Wir empfehlen aber, die ESTA-Genehmigung noch vor der Buchung von Hotels und Flügen zu beantragen. So entstehen Ihnen im unwahrscheinlichen Fall einer Ablehnung keine unnötigen Kosten und Sie haben noch genügend Zeit, ein reguläres Visum bei einer amerikanischen Botschaft zu beantragen.

Der ESTA-Antrag kann praktischerweise ganz bequem von Zuhause aus online gestellt werden und kostet bei uns $72 (momentan ca. 68€), zahlbar per Kreditkarte, PayPal oder Authorize.net.

Einmal genehmigt, kann das „ESTA“ ganze 2 Jahre lang und für mehrere Reisen genutzt werden – vorausgesetzt, die persönlichen Verhältnisse und der Reisepass des Passagiers ändern sich in dieser Zeit nicht.

2. Möchten Sie Ihr Gepäck vor Langfingern schützen? Mit einem TSA-Schloss kein Problem

2. Möchten Sie Ihr Gepäck vor Langfingern schützen? Mit einem TSA-Schloss kein ProblemEs wird Sie vielleicht wundern, dass Sie bei einer USA-Reise kein Schloss an Ihrem Gepäck haben dürfen. Das aufgegebene Gepäck wird nämlich für zufällige Kontrollen ausgewählt und geöffnet.

Wer Angst vor Langfingern hat, sollte sich ein sogenanntes TSA-Schloss besorgen. TSA steht für Transport Security Agency, eine Sicherheitsbehörde der USA. Die Besonderheit der TSA-Schlösser ist, dass sie sowohl mit einer von Ihnen gewählten Zahlenkombination als auch mit einem Generalschlüssel geöffnet werden können, über den nur die amerikanischen Einwanderungsbehörden verfügen. Sie können in einer Vielzahl von Geschäften Gepäckstücke mit integriertem TSA-Schloss kaufen. Neben der ESTA-Freigabe ist die Einführung von TSA-Schlössern eine weitere Maßnahme zur Verbesserung von Schnelligkeit und Sicherheit bei der Einreise in die USA.

3. Vorsicht vor internationalen Handy- und Roaminggebühren

3. Vorsicht vor internationalen Handy- und Roaminggebühren

In den meisten amerikanischen Hotels, Restaurants und Geschäften gibt es heutzutage kostenloses WLAN für Kunden bzw. Gäste. Das sollten Sie sich zunutze machen, wenn Ihr Handy während der Reise eingeschaltet bleibt. Mobile Daten und Roaming sollten Sie in den Einstellungen deaktivieren, sonst verbrauchen Sie Ihr Guthaben womöglich in wenigen Stunden oder bekommen später eine horrende Handyrechnung. Bitte bedenken Sie, dass manche Hotels für die Nutzung ihres WLANs eine Gebühr berechnen.

4. Die Rechnung ist höher, als Sie denken

4. Die Rechnung ist höher, als Sie denken

Sie haben sicher schon gehört, dass Sie in den USA ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bei Lebensmitteln und Waren erwarten können – ganz besonders verglichen mit den Preisen in Europa. Was Sie auf dem Preisschild sehen, ist aber nie der endgültige Rechnungsbetrag. Bei Kleidung und Lebensmitteln werden an der Kasse noch mal durchschnittlich 7 % an Steuern draufgeschlagen. Und in vielen Restaurants zahlen Sie zusätzlich zu den Steuern auch noch mindestens 15 % Trinkgeld.

5. Haben Sie immer etwas Bargeld zur Hand, um Trinkgeld zu geben

5. Haben Sie immer etwas Bargeld zur Hand, um Trinkgeld zu geben

Natürlich nervt es, selbst dem Taxifahrer ein Trinkgeld zu geben, wenn Sie doch viel lieber dem Concierge Ihres Hotels ein Zeichen der Anerkennung zukommen lassen würden. Aber so ist das nun mal: Andere Länder, andere Sitten!

Viele Menschen in Dienstleistungsberufen könnten ohne das Trinkgeld gar nicht überleben. Am besten sollten Sie in Restaurants, Cafés und Co. einen Blick auf das untere Ende der Speisekarte werfen. Dort steht, ob in den Preisen bereits ein Trinkgeld enthalten ist.

6. Bei der Einreisekontrolle sollten Sie Ihren Humor zu Hause lassen

6. Bei der Einreisekontrolle sollten Sie Ihren Humor zu Hause lassen

„Klar hab’ ich Drogen und Sprengstoff!“ sagt der Familienvater zum Grenzschutzmitarbeiter und grinst. Damit, dass er so der gesamten Familie den ersten Urlaubstag verdirbt, hatte er nicht gerechnet.

So mancher, der einen Witz für einen guten Eisbrecher gehalten hatte, hatte danach nichts mehr zu lachen. Das Grenzpersonal ist äußerst vorsichtig und nimmt seine Aufgaben sehr ernst. Beim leisesten Verdacht wird eine intensive Sicherheitskontrolle angeordnet, die sich über Stunden hinziehen kann. Sarkasmus ist hier also vollkommen fehl am Platz. Wer selbstbewusst, offen und ehrlich auftritt, hat dagegen gute Karten.

Hier erfahren Sie mehr über die Sicherheitskontrollen bei der Einreise

7. Sicherheitskontrollen für USA-Reisende

7. Sicherheitskontrollen für USA-Reisende

Bevor Sie an Bord eines Fluges in die USA gehen, müssen Sie:

  • alle elektronischen Geräte, zum Beispiel Handy, Laptop, Tablet oder Kindle aus Ihren Taschen herausnehmen und zum Scannen in den dafür vorgesehenen Behälter legen
  • Ihre Schuhe ausziehen und ebenfalls in den Behälter zum Scannen legen
  • sich einem Ganzkörperscan unterziehen
  • die Akkus Ihrer elektronischen Geräte aufgeladen haben, damit die Beamten am Zielflughafen gegebenenfalls Ihre Daten auslesen können

Insbesondere der Ganzkörperscanner ist häufig in die Kritik geraten, da durch diese Untersuchung stark in die Privatsphäre der Passagiere eingegriffen wird. Er bietet jedoch den klaren Vorteil schneller und genauer Sicherheitskontrollen. Falls Sie Bedenken aufgrund Ihrer Gesundheit haben, teilen Sie dies dem Personal mit. Bedenken Sie jedoch, dass Sie sich der Untersuchung nicht verweigern können.

8. Auch, wer nur auf der Durchreise ist, kommt um Zoll- und Einwanderungskontrollen nicht herum

8. Auch, wer nur auf der Durchreise ist, kommt um Zoll- und Einwanderungskontrollen nicht herum

Planen Sie, von Europa oder Asien in ein exotisches Urlaubsland wie die Karibik oder Argentinien zu fliegen? Wahrscheinlich müssen Sie eine Zwischenlandung in den USA machen. Insbesondere, wer nach Südamerika möchte, muss meistens in Miami umsteigen. Diese Passagiere werden als Transitpassagiere bezeichnet. Wer nun glaubt, dass er/sie sich als Transitpassagier in Amerika keiner Sicherheitskontrolle unterziehen müsse, liegt leider falsch. Anders als in anderen Staaten werden Transitpassagiere in Amerika behandelt wie solche, die tatsächlich in die USA einreisen möchten. Planen Sie also mindestens 2 Stunden ein, um den Zoll und die Sicherheitskontrollen zu durchlaufen, bevor Sie für Ihren nächsten Flug bereit sind. Und: wer auf der Durchreise in den USA ist, braucht auch eine ESTA-Freigabe.

9. Beachten Sie die Abflugtafeln

9. Beachten Sie die Abflugtafeln

An Ihrem Gate wird es Aufrufe geben, wenn das Boarding für Ihren Flug beginnt. Amerikanische Flughäfen sind in der Regel jedoch sehr groß. An der Bar oder beim Einkaufen werden Sie Ihren Aufruf also wahrscheinlich nicht hören. Behalten Sie stattdessen die Abflugtafel im Auge und notieren Sie sich Ihre Boarding-Zeit am besten auf Ihrem Flugticket.

10. Wollen Sie nicht nur eine Stadt entdecken?

10. Wollen Sie nicht nur eine Stadt entdecken?

Wer mehr als nur eine oder zwei Städte in den USA erkunden möchte, tut gut daran, ein Auto zu mieten oder zu fliegen. Rechtzeitige Planung ist dabei das A und O: bei Inlandsflügen in den USA ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei frühzeitiger Buchung meist sehr gut. Auch Autos kann man zu sehr günstigen Preisen mieten: oft schon für $15 pro Tag. Als Tourist dürfen Sie mit einem Führerschein aus Ihrem Heimatland fahren.

Busreisen hingegen sollten Sie meiden, denn die Entfernungen sind groß und die Busse sind meist sehr unbequem.

+1. Reiseversicherung

+1. Reiseversicherung

Achtung: Auch wenn Sie zu Hause eine sehr gute Krankenversicherung haben, sind Sie dadurch in den USA nicht abgedeckt. Wenn irgendetwas passiert, müssen Sie Ihre Behandlungskosten also selbst tragen und das kann Sie teuer zu stehen kommen. Deshalb sollten Sie möglichst eine zusätzliche Reiseversicherung abschließen, am besten für den Krankheitsfall, für Ihr Gepäck und gegebenenfalls für Ihren Mietwagen. Achten Sie dabei darauf, dass diese Auslandskrankenversicherung auch für die USA gültig ist.